KiDo 2010 - Erfahrungsbericht aus Zelt 10
Jeden Morgen bauen 44 Hände die Biertischgarnituren unter dem Pavillon vor unserem Zelt auf und dann wird erst mal gemeinsam gefrühstückt. Wenn das Zelt dann nichts zusammen unternimmt, gibt es 10 verschiedene Projekte. Jedes Zelt im Kinderdorf ist mal als erstes mit dem Wählen dran. Immer werden Projekte zum Basteln, Sport oder Musik angeboten. Besonders beliebt sind „Trommeln bauen", Haarbändchen, Fußball und der Musikworkshop.
Immer lecker Essen
Um 12 Uhr ist es dann auf einmal immer totenstill im Kinderdorf. Jedes Zelt will zuerst etwas zu essen bekommen, denn das leiseste Zelt darf sich zuerst aufstellen und zur Essensausgabe gehen. Das Essen ist immer reichlich und meistens auch sehr lecker. Die Vegetarier bekommen sogar immer etwas extra, wie zum Beispiel Pizza.
Im Wasser toben ist toll
Wenn das Wetter es zu lässt gehen wir nach dem Essen immer ins Schwimmbad. Dort dürfen wir 1,5 Stunden im Wasser toben bis die Durchsage die Kaffeestückchen ankündigt. Dann laufen wir hungrig auf die Wiese um das Gebäck von unseren Betreuern und Betreuerinnen entgegen zu nehmen. Über die Ausflüge ins Schwimmbad freuen sich besonders die Kinder, deren Eltern keine Zeit haben mit ihnen ins Schwimmbad zu gehen. Doch auch die Betreuer finden es gut, ihre Chefin mal ins Wasser zu werfen oder sich mit den Kindern gegenseitig zu tunken.
Lautstark auf dem Heimweg
Am Ende des Tages versammelt sich Zelt 10 erschöpft dann meistens an einem schattigen Plätzchen im Kinderdorf und tauscht sich aus über die guten und auch schlechten Seiten des Tages. Außerdem sammeln wir Ideen für Spiele für den nächsten Tag.
Dann machen die Kinder, ihr Betreuer und ihre Betreuerin von Zelt 10 sich müde, aber trotzdem in voller Lautstärke auf den Weg zum Bus.
Von Marie-Louise und Jule



