Früher - wie die heutige Mühle entstand

Damals....

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Ansicht aus der Mühlenstraße

Noch vor 10 Jahren war die heutige Jugendförderung der Stadt (damals noch Jugendpflege) in einem „typischen" Gebäude untergebracht.

Am Stadtrand gelegen, und nur bedingt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar war das Gebäude zwar sehr groß, aber leider auch in einem schlechten baulichen Zustand. Allerdings gab es im Gegensatz zur Mühle einen Innenhof zum Spielen und eine Grünfläche für Veranstaltungen oder einfach auch zum Grillen.

1999 änderte sich hierbei einiges. Eine Kombination von günstigen Umständen brachte den Prozess in Gang der zum heutigen Jugend- und Kooperationszentrum „Die Mühle" geführt hat. Zum einen gab es einen Interessenten, der das alte Gebäude (genauer gesagt das alte Gelände) kaufen wollte. Zum anderen stand die ehemalige Thress-Mühle zum Verkauf. Und letztlich konnte mit Zuschüssen vom Land eine solide Finanzierung gestellt werden.


1999-Die Aufregung beginnt

So zog die Jugendförderung 1999 vorübergehend in Büroräume in der Fußgängerzone (der damalige Jugendpfleger zog ins Jugendamt).

Zeitgleich wurden Kinder und Jugendliche mit Hilfe der „Mühlenpost" (einer regelmäßig erscheinenden Zusammenfassung der aktuellen Prozessschritte, Termine und Veranstaltungen) auf dem Laufenden gehalten.

Beteiligung von Jugendlichen? Selbstverständlich!

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Das ist der heutige Veranstaltungsraum

Die ersten konkreten Schritte für die Jugendlichen waren der Entrümplungsevent und die dann folgende Beteiligungsaktion.

Sehr viele Gruppen hatten sich Gedanken gemacht, wie es in der Mühle einmal aussehen soll. Genauso vielfältig waren dann auch die Ergebnisse und Präsentationsformen. Groß angelegte Fragebogenaktionen, ein maßstabsgerechtes Modell, Raummodelle aus ehemaligen Schuhkartons, Vorträge und ein Film vom AK feministische Mädchenarbeit, in dem Mädchen zeigen, was sie „himmlisch" und was „höllisch" finden (hierzu hatten sie eine Himmel und Hölle Recherche in verschiedenen Jugendzentren gemacht).

Eröffnung 2000

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An der Aussicht hat sich nicht viel verändert

Am 06.12.2000 war es dann so weit, und die Jugendförderung feierte mit vielen Gästen das „Schlüsselfest" und damit die offizielle Einweihung der Mühle.

Wer sich heute durch die Mühle bewegt kann sich kaum noch vorstellen, dass von der ursprünglichen Thresschen Kornmühle aus dem 19. Jahrhundert lediglich die Außenmauern und das Säulen-Tragbalkensystem original geblieben sind. Alle Räume, Wände, die beiden Treppenhäuser, der Aufzug und vieles mehr sind neu in das Gebäude eingebaut worden.
Mosaike im Treppenhaus und freundliche Farben runden den einladenden Charakter des ganzen Gebäudes ab.

Hier gibts weitere Fotos von früher.