Was können Eltern tun?

logo_jugendschutz_kleiner„Wir können Kinder und Jugendliche nicht vor allem bewahren, aber Ihnen Chancen geben, sich zu bewähren.“

 

Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch.

Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern reden können, zwischen denen ein Vertrauensverhältnis besteht, konsumieren weniger Alkohol, weniger Tabak und weniger illegale Drogen. Schaffen Sie als Eltern ein Klima der Offenheit und des gegenseitigen Respekts.

Sprechen Sie mit ihrem Kind über die Wirkungen und Risiken des Alkoholkonsums.

Bedenken Sie hierbei das Alter, Kinder und jüngere Jugendliche sollten keinen Alkohol trinken, mit zunehmenden Alter ist gelegentlicher Alkoholkonsum nicht mehr so heikel, die Jugendlichen sollten sich grundsätzlich nicht betrinken. Geben Sie Ihnen keinen Alkohol und auch keine branntweinhaltigen Getränke mit. Das sogenannte „Vorglühen“ führt in der Regel zu einem erhöhten, unkontrollierten Alkoholkonsum und zu einem erhöhten Gefährdungspotential Opfer von Gewalttaten und sexuellen Übergriffen zu werden.

Äußern Sie als Eltern klare Erwartungen bezüglich des Alkoholkonsums und setzen Sie Grenzen, sprechen Sie mit ihren Kindern Regeln ab.

Wenn Grenzen übertreten und Regeln nicht eingehalten wurden, sprechen Sie mit ihrem Kind darüber, warum es nicht geklappt hat. Setzen Sie die vorher vereinbarten Konsequenzen um.

Zeigen Sie Interesse am Leben Ihres Kindes und nehmen Sie sich Zeit für Gespräche.

Die Gespräche sollten sich nicht nur um Probleme drehen. Sprechen Sie in schwierigen Situationen auch über Dinge, die gut laufen. Sprechen Sie über auch über den Freundeskreis und Kontaktpersonen.

Stimmen Sie Ausgehzeiten und Rückfahrmöglichkeiten im Detail ab: Appellieren Sie hierbei an die Eigenverantwortlichkeit Ihres Kindes und bilden Sie eine Ebene des Vertrauens.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es sicher nach Hause kommen kann. Vereinbaren Sie eine Zeit zu der es zurück sein muss. Äußern Sie bei dieser Gelegenheit offen Ihre Bedenken, Sorgen und Erwartungen, aber auch Ihr Vertrauen.  

 

Bieten Sie grundsätzlich eine telefonische Erreichbarkeit an.

Bei Bedarf ist es für Kinder und Jugendliche wichtig, dass Sie z.B. per Handy Ihre Eltern über eine Krisensituation informieren können oder sich auf Abruf abholen lassen. Bieten Sie diese Optionen an.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf, wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind Alkohol getrunken hat. Es ist normal, wenn Jugendliche früher oder später mal Alkohol ausprobieren. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind nicht nur probiert, sondern regelmäßig und ausgiebig alkoholische Getränke konsumiert, nutzen Sie die örtlichen Beratungsangebote.  

Caritasverband / Fachstelle für Suchtprävention

    Bahnstraße 26
    55543 Bad Kreuznach
    Kontakt:   Frank Ohliger-Palm
    0671 / 838280
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    Kreisjugendamt

      Salinenstraße 47
      55543 Bad Kreuznach

      Kontakt:   Dorothee Weiland
      0671 / 8031542
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      Lothar Zischke
      0671 / 8031541
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      Stadtjugendamt

        Mühlenstraße 23
        55543 Bad Kreuznach
        Kontakt:   Vanessa Berg
        0671 / 92 00 412
        e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.