Jugendschutz

Jugendschutz dient nicht (wie die weitläufige Meinung ist) dazu, Jugendliche zu reglementieren und sie mit Verboten einzuschränken. Ebenso wenig ist es das Ziel, Jugendliche übermäßig zu beschützen und sie vor allen schädlichen Einflüssen behüten zu wollen.

Erzieherischer Jugendschutz soll Jugendliche dazu befähigen, sich ihr eigenes Urteil zu bilden und eigene Wertmaßstäbe entwickeln zu können.

Die richtige Balance ist wichtig

Es muss aufgrund der alltäglich lauernden Gefahren wie Alkohol, Drogen, Gewalt, etc. die richtige Balance zwischen dem Schutz vor jugendgefährdenden Einflüssen und einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit der Kinder und Jugendlichen gefunden werden, die es ihnen ermöglicht, potentielle Gefährdungen selbst zu erkennen.

Kinder und Jugendliche sollen lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und sich verantwortungsbewusst auszuprobieren.

Prävention und Alternativen

Aus diesem Grund werden präventive Maßnahmen angeboten, die aufklärend wirken sollen und den Umgang mit Lebenssituationen, in denen mögliche jugendgefährdende Einflüsse entstehen können, üben.

Zusätzlich werden Alternativen aufgezeigt. Als Beispiel dient hier das Jugendzelt mit der Wunderbar auf dem Kreuznacher Jahrmarkt. Dort werden ausschließlich alkoholfreie Cocktails aus frisch gepressten Säften angeboten.

Um den Jugendschutz sinnvoll umsetzen zu können, wurden vom regionalen Arbeitskreis Suchtprävention Leitlinien für Großveranstaltungen und Partys erarbeitet und hier zur Verfügung gestellt.